Das schwimmende Zuhause

Anfang der 90er waren Hausboote vor allem bei eigentümlichen Individualisten gefragt. Doch durch die derzeit hohen Preise am Immobilienmarkt ist allmählich ein neuer Trend um das Wohnen auf dem Wasser gewachsen. Auch der Klimawandel und steigende Meeresspiegel lassen schwimmende Häuser interessant werden. Inzwischen sind es nicht mehr nur Boote, auf denen gewohnt wird. Heute ist Wasser das neue Bauland für Immobilien. Das Wohnen im „Floating Home“ bedeutet Freiheit, exklusiver Lebensstil und Immobilienleidenschaft.

(Fotos: © FHG Floating house GmbH – www.floatinghouse.de)

 

Immobilien mit Wasserlage gehören wohl mit zu den beliebtesten. Seit jeher ist der Mensch ja auch mit dem Wasser verbunden so wie alles Leben auf der Erde. Es beruhigt uns und löst angenehme Gefühle aus. Wir fühlen uns zum Wasser hingezogen. Manchen genügt vielleicht ein Garten mit Teich, andere zieht es direkt aufs Wasser. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass auch Häuser auf dem Wasser immer beliebter werden. Denn hier lässt sich ruhig und naturnah leben. Ein Haus auf dem Wasser kann aber auch ein Prestigeobjekt sein.

(Fotos: © HELMA Ferienimmobilien – www.helma-ferienimmobilien.de)

 

Ein „Floating Home“ oder „Floating House“ ist nicht unbedingt ein Hausboot. Die gibt es zwar auch, aber eigentlich handelt es sich hier um Häuser, die auf dem Wasser schwimmen. Im Gegensatz zu Hausbooten besitzen sie keinen Motor. Sie stehen – beziehungsweise schwimmen – mehr oder weniger in Ufernähe von Flüssen, Seen, am Meer oder in den Innenstädten. Auch wenn sie selber nicht fahren können, können sie umgesetzt werden. Mit entsprechenden Booten werden sie transportiert. Wenn Besitzer von schwimmenden Häusern – zum Beispiel aus beruflichen Gründen – umziehen müssen, kann das Haus mitgenommen werden. Natürlich muss in der Nähe des neuen Wohnorts ein Liegeplatz verfügbar sein.

(Fotos: © Floating Homes GmbH – www.floatinghomes.de)

Dabei gibt es schwimmende Häuser in unterschiedlichen Größen. Sie reichen von etwa einer Etage mit 30 Quadratmetern bis hin zur Luxusvariante mit 265 Quadratmetern oder mehr – auf mehreren Etagen. Wie bei der Immobilie an Land können viele individuelle Gestaltungswünsche umgesetzt werden.

Aber nicht nur als Eigenheim lohnt sich das schwimmende Haus. Es kann auch eine gute Kapitalanlage sein. Denn als Ferienhäuser sind „Floating Houses“ ebenfalls beliebt. Von daher kann sich eine Vermietung lohnen. Allerdings fallen bei einem Hausboot oder schwimmenden Haus zusätzliche Kosten an. Zu den Liegekosten kommen Betriebs- und Instandhaltungskosten. Dadurch, dass die Häuser im Wasser liegen müssen sie regelmäßig geprüft und gewartet werden. Inzwischen arbeiten aber erste Unternehmen an der Entwicklung von autarken schwimmenden Häusern. Diese versorgen sich klimafreundlich selbst mit Wasser, Strom und Wärme. Wer also den Kauf eines schwimmenden Hauses gut plant, für den kann es eine lohnende Investition sein.

Möchten Sie vom Land aufs Wasser ziehen? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Titelfoto: © suteishi

Weitere Beiträge

Was Sie im Scheidungsfall zum Thema Grundbuch wissen müssen

Kauft sich ein frisch verheiratetes Pärchen eine Immobilie, erscheint die Frage, wer sich in das Grundbuc [...]

Smart Heizen – Mehr Komfort für weniger Geld

Wer kennt es nicht? Erst ist es zu kalt. Dann dreht man den Thermostat am Heizkörper auf, und nach ein pa [...]

Wie beeinflusst die Lage den Wert meiner Immobilie?

Lage, Lage, Lage! Immobilienprofis wissen, darauf kommt es an. Denn der Standort einer Immobilie ist einer [...]

Immobilienübertragung auf die Kinder – die Lösung im Rosenkrieg?

Geht eine Ehe in die Brüche, gerät meist auch das Haus, in dem bislang Vater, Mutter, Kind(er) unter ein [...]

Neuer Trend: Tiny Houses

Ungebremst ziehen die Menschen nach wie vor in die Städte. Der Wohnraum wird nach wie vor knapper. Und di [...]